Impressum Links
Freiwillige Feuerwehr
Niederschönhausen
Das Denkmal
Der Kellerbrand

 

 

 


Wappen Niederschönhausen

Die historische Entwicklung der
Freiwilligen Feuerwehr
Niederschönhausen von 1897 – 1997

Die FF Niederschönhausen ist eine der ältesten Freiwilligen Feuerwehren im heutigen Stadtbezirk Pankow. Das Datum ihrer Gründung ist der 30. Juni 1897.
Ihre Gründung ist im Zusammenhang mit dem Schloss Niederschönhausen zu sehen und entstand aus der Verpflichtung der in Niederschönhausen lebenden Bauern, Knechte und Mägde, bei Ertönen der Pauerglocke beim Schloss mit allen zur Verfügung stehenden Kräften bei den Löscharbeiten mitzuhelfen. Wer dieser Pflicht zur Abwehr von Schaden der „Hohen Herrschaften“ nicht nachkam, wurde mit nicht zu geringer Strafe bedacht.
Um dieser auferlegten Pflicht gerecht zu werden und die Löschgeräte an einem zentralen Ort unterzubringen, wurde ein Spritzenhaus aus roten und gelben Klinkersteinen gebaut, welches bis zum heutigen Tage noch in der Buchholzer Straße 2 existiert. Damit war die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Niederschönhausen vollzogen. Im Gebäude des Spritzenhauses waren neben Ausrüstungsgegenständen auch das noch heute im Märkischen Museum vorhandene Löschfahrzeug untergebracht. Dieses Fahrzeug ist das einzige historische Löschfahrzeug, das die Wirren der beiden Weltkriege überstanden hat.

Jetzt war ein größeres Platzangebot vorhanden und es wurden drei neue Löschfahrzeuge angeschafft. Darunter waren ein Dampfpumpen-, ein Leiter- und ein Mannschaftsfahrzeug, die von jeweils zwei Pferden gezogen wurden. Um in kürzester Zeit zum Einsatz ausrücken zu können, waren in dem heutigen Versammlungsraum ständig vier Pferde, die vom diensthabenden Feuerwehrmann versorgt wurden, untergebracht. Auch hatte dieser die Aufgabe, die vor der Wache installierte Gemeindefuhrwerkswaage zu bedienen, deren einstige Abmaße noch vor der Wache zu erkennen sind. Zwei weitere Pferde, die für das dritte Fahrzeug notwendig waren, wurden beim Alarm auf den umliegenden Feldern ausgespannt und zur Feuerwache gebracht. Dies geschah meistens über das Gelände der alten Wache in der Buchholzer Straße 2 durch den Pferdestall in die Fahrzeugremise. Dort stellten sich die Pferde gleich selbständig zum Einspannen vor das zugehörige Fahrzeug. Vom Versammlungsraum aus ist noch aufgrund der Anordnung der Fenster in Richtung des alten Gebäudes, ein Blick auf den Pferdestall möglich. Die jetzige neben dem Versammlungsraum gelegene Küche mit dem Wehrführerzimmer war vormals die Futterkammer. Bis in die siebziger Jahre wurde die alte Feuerwache als Wohnraum für Feuerwehrangehörige genutzt. Der letzte Bewohner war Herr Grohmann. Im Zuge gesteigerter Ansprüche an die Einsatzbereitschaft bei einem geringen Aufwand (wir kennen das aus unserer heutigen Zeit) wurden die alten Löschfahrzeuge, die uns in den Wirren des Zweiten Weltkrieges leider verlorengegangen sind, durch motorgetriebene Fahrzeuge abgelöst.
Seit Inbetriebnahme der Feuerwache in der Blankenburger Straße 19 wurde die Wache des öfteren umgebaut. So wurde der damals zu ebener Erde befindliche Wachraum in den Tagen des Zweiten Weltkrieges unterkellert und als Luftschutzbunker umgestaltet. Die hinteren Tore wurden herausgenommen und zugemauert, der Pferdestall in einen Versammlungsraum und die Futterkammer zum Gerätelager umfunktioniert.
Als Löschfahrzeuge waren dann die verschiedensten Fahrzeuge im Dienst. Das letzte alte Löschfahrzeug, ein LF15 Deutz/Klöckner mit Sechsganggetriebe und Heckpumpe, das zur Wachenausrüstung gehörte, wurde 1961 verschrottet und die Wache erhielt ein LF8 mit Vorbaupumpe der Marke Opel. Danach erhielt die Feuerwache die folgenden, von den Berufsfeuerwehren nicht mehr benötigten Fahrzeuge: ein LF25 Marke Mercedes-Benz, ein LF8 Garant und ein LF15 H3A. Als dieses Fahrzeug dann verschrottet werden musste, hatten wir für ca. 1 ½ Jahre kein Löschfahrzeug zur Verfügung. Das war für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr und deren Leitung die schwerste Zeit der Dienstdurchführung. Aufgrund fehlender Motivation sackte der Personalbestand bis auf fünf Kameraden ab. Um die Zahl der Wehrangehörigen zu steigern und für junge Menschen eine interessante und vielseitige Möglichkeit der Freizeitgestaltung zu bieten, wurde in Zusammenarbeit mit der anliegenden 8. POS eine Arbeitsgemeinschaft aufgebaut, was zur Folge hatte, dass sich der Personalbestand bis auf fünfzig Angehörige in den darauffolgenden Jahren erhöhte. Ab Oktober 1975 bekamen wir mit der Indienststellung eines B1000 KLF-LF8STA als erste ein neues Löschfahrzeug im Stadtbezirk Pankow, was uns neuen Aufschwung gab. Der Einsatzbetrieb konnte wieder aufgenommen werden und auch der Personalbestand erhöhte sich entsprechend. Im Rahmen des vom Magistrat beschlossenen Neuzuführungsprogrammes von Löschfahrzeugen für die Freiwilligen Feuerwehren von Berlin wurde es notwendig, einen weiteren Umbau der Feuerwache in Angriff zu nehmen: die Tore der Fahrzeughalle mussten den Maßen der neuen Fahrzeuge angepasst werden. Zusammen mit dem Rat des Stadtbezirks Pankow, Abteilung Innere Angelegenheiten, dem die FFw unterstand, wurde der Austausch der Holztore durch Stahlschiebetore und die Erneuerung der Elektroanlage beschlossen.

Schon einer Tradition gleich wurden im Stadtbezirk Pankow Feuerwehrwettkämpfe unter den im Stadtbezirk tätigen Feuerwehren durchgeführt. Bei diesen Wettkämpfen konnten die Wehren ihren Leistungsstand und ihre Technik unter den Augen der Bürger und Gäste unter Beweis stellen. Alle dort gezeigten Wettkampfarten waren auf die Einsatztätigkeit der Feuerwehren abgestimmt und wurden unter der Bezeichnung „Feuerwehrkampfsport“ durchgeführt. Beispielsweise gab es die Feuerwehrstafette, den Löschangriff, die 4 x 100 m Hindernisbahn, Sturmleitersteigen (später aus dem Wettkampfprogramm herausgenommen), um den sportlichen Ehrgeiz unter den FFw8 zu fördern und den Leistungsstand der einzelnen Wehren zu erhöhen.
In diesen Wettkämpfen konnten wir als Niederschönhausener einige Pokale und Wimpel erringen, die auf der Feuerwache zu sehen sind.
Trotz vieler Erfolge und einer guten Kameradschaft unter den Angehörigen der Wehr konnte der hohe Personalstand nicht gehalten werden. Die Umstände hierfür waren Wohnungswechsel in andere Ortsteile, Austritte aus persönlichen Gründen, Gesundheitszustand oder Todesfälle. Jedoch waren wir unter den FFw nicht die einzigen mit solchen Problemen und mussten wohl oder übel damit fertig werden.

Mit der Vereinigung von Feuerwehr Ost und Feuerwehr West kamen auch bedeutend mehr Aufgaben auf die Freiwilligen Feuerwehren des ehemaligen Ostteils der Stadt zu. Dadurch stieg natürlich auch die Zahl der Einsätze unserer Wehr an. 1989 wurden wir 106 mal alarmiert und 1996 fuhren die Kameraden bereits 439 Feuer- und Hilfeleistungseinsätze, ein Jahr zuvor waren es sogar 525. Dieser Umstand bedeutete für die Kameradinnen und Kameraden natürlich auch, an entsprechenden Weiterbildungen teilnehmen zu müssen. So wurden 29 Ergänzungs- bzw. Rettungsdienstlehrgänge besucht. Insgesamt wurden bis 1996 durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr 53 Lehrgänge erfolgreich absolviert.

Durch die Vielzahl von Alarmierungen, welche noch immer über Sirenen erfolgten, gab es verständlicherweise auch eine Reihe von Beschwerden durch Bürgerinnen und Bürger. Jedoch ging nicht alles auf einmal. Zunächst wurden die Kameradinnen und Kameraden mit neuen Sicherheitsstiefeln und Feuerwehrschutzhelmen ausgestattet, später kam dann die blaue Einsatzkleidung und der Ledermantel dazu. Erst ab Dezember 1993 wurde es in Niederschönhausen ruhig. Da alle erforderlichen technischen Voraussetzungen geschaffen waren, konnten auch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Niederschönhausen mit digitalen Funkmeldeempfängern ausgerüstet werden. Die Sirenen verstummten und wurden abgebaut.
Nachdem unser LF16 W50 ausgesondert wurde und wir uns längere Zeit mit einem Reservefahrzeug gleichen Typs begnügen mussten, bekamen wir im Februar 1995 ein LHF16 von der BF Mitte als Stammfahrzeug. Hierbei handelte es sich um ein Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug vom Typ Mercedes-Benz in Niederbauweise. Damit hatten wir zum ersten Mal ein Fahrzeug, das mit Hebekissen, Rollgleitern, Trennschleifer sowie mit einem hydraulischen Rettungssatz (Schere, Spreizer, Hydraulikzylinder) ausgerüstet ist. Hiermit kann den Bürgern im Notfall schneller geholfen werden und unsere Arbeit wird zudem wesentlich leichter.

Im Oktober 1996 kam dann das „Aus“ für unser letztes Einsatzfahrzeug aus DDR-Zeiten. Das TLF16 W50 musste wegen eines Motorschadens (Wasser im Öl) in die Werkstatt. Die Reparatur wäre für heutige Verhältnisse zu teuer geworden und so wurde auch dieses Fahrzeug ausgesondert. Als Ersatz erhielt unsere Feuerwache im Dezember 1996 ein LF16 ST vom Typ MAN.
Aber nicht nur die Ausrüstung und Technik unserer Freiwilligen Feuerwehr hat sich in den letzten Jahren verändert. Auch in den Räumen der Wache wurde durch die Arbeit der Kameraden viel geschaffen. Zunächst wurde ein Lagerraum zum Wehrführerzimmer umgestaltet. Der Schulungsraum wurde mit einer Paneldecke ausgestaltet und außerdem von Grund auf renoviert. Hierfür überließen uns zwei Bürgerinnen des Ortsteils eine Schrankwand sowie eine Sitzecke. Weiterhin wurden die Hallentore neu gestrichen und schließlich sponserte die Firma Royal-Tec drei neue Fenster für den Wachraum, welcher ebenfalls erneuert wurde.

Das aus Holz und Stahl gefertigte Löschfahrzeug hat einen obenliegenden Pumpenbaum und zwei Druckzylinder in einem Wasserkessel aus Stahl, einen seitlichen C-Abgangsstutzen, über welchen die Aufschrift „Königliche Schloßspritze Niederschönhausen“ auf beiden Seiten angebracht ist. Zum Bedienen des Pumpenbaumes und damit zur Erzeugung des erforderlichen Drucks waren sechs Personen notwendig. Das Löschfahrzeug ist als vierrädriges Zweiergespann gebaut. Dass dieses historische Fahrzeug der Nachwelt erhalten geblieben ist, verdanken wir dem umsichtigen Verhalten der damaligen Kameraden. Aus Platzmangel und um es weiterhin zu erhalten wurde es von den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Niederschönhausen dem Märkischen Museum gestiftet.
Leider ging die Rechnung was die Unterbringung betraf nicht auf. Wir hatten erwartet, dass das Fahrzeug in einem trockenen und vor Beschädigungen schützenden Raum untergebracht werde, doch dem war nicht so. Dies stellten wir fest, als wir uns das Fahrzeug anlässlich unseres 75jährigen Bestehens im Juni 1972 für den Festumzug ausliehen und es in einem trostlosen Zustand vorfanden. Um es aber für den Festumzug dennoch nutzen zu können, wurde es von den Kameraden in freiwilliger Tag- und Nachtarbeit nach besten uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten instandgesetzt und der vor der Feuerwache befindliche Fahnenmast selbst als Pumpenbaum eingebaut. Mit zunehmender Bedeutung und Entwicklung des Ortsteils Niederschönhausen wurde auch mit dem Bau einer neuen Schule mit einer großen Turnhalle in der Blankenburger Straße 19 begonnen, welche im Jahre 1905 fertiggestellt wurde und in deren unteren Räumlichkeiten die Freiwillige Feuerwehr einzog.

Der Beschluss war aber nur eine Seite, denn im Rahmen der Planwirtschaft mussten die entsprechenden Bilanzanteile sichergestellt werden. Umbaubeginn war das Frühjahr 1978 und Umbauende August 1978. Dieser kurze Zeitraum wurde erreicht, da sich der Rat des Stadtbezirks Pankow unbürokratisch um Bilanzanteile kümmerte, was auch zum persönlichen Verdienst des Herrn Werner Petzel gehörte. Die Bauleitung übernahm die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Karlheinz Bork. Unter seiner Leitung wurden Feierabendbrigaden besorgt, die dann mit dem Rat den Vertrag zur Durchführung der Arbeiten abschlossen. Alle Bauarbeiten wurden ohne Unterbrechung der Einsatztätigkeit durchgeführt. Auch eine rege Beteiligung aller Kameraden am Bau führte dazu, dass die auf der Wachraumseite gelegenen Fundamente freigelegt und isoliert werden konnten. Im Zusammenhang mit dieser Fundamentisolierung wurde auch der 1945 von den sowjetischen Truppen beschädigte und vergrabene Findling wieder freigelegt und aufgestellt. Dieser Findling mit einem Gewicht von 5,5 t trägt die Namen der im ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden und den Feuerwehrspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Der Stein war um 1920 von den damaligen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr auf einer von acht Pferden gezogenen Schleppe vom Ortsteil Rosenthal nach Niederschönhausen gezogen und dort aufgestellt worden.

Nach Beendigung der Bauarbeiten konnten wir mit gutem Recht sagen, dass wir in Niederschönhausen zwar eine alte Feuerwache hatten, aber keine veraltete, denn auch die Technik wurde nach und nach modernisiert. Im Jahre 1979 erhielten wir ein nagelneues LF16 TS8 vom Typ W50 und 1980 ein TLF16 W50.
Mit der Indienststellung neuer Löschfahrzeuge und dem sich vergrößernden Personalbestand wuchsen auch die Anforderungen an die Wehr. So waren wir in der Lage, als eine der ersten Wachen im Stadtbezirk eine Frauenlöschgruppe zu bilden und die Gruppe vorbeugender Brandschutz (VB) zu vergrößern.
In der Gruppe VB hatten alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit, sich auf dem Gebiet der Brandverhütung zu qualifizieren. Auch bot dieser Arbeitsbereich Feuerwehrangehörigen, die nicht an operativen Einsätzen teilnehmen konnten, weil sie für die damalige Sirenenalarmierung zu weit entfernt wohnten, die Möglichkeit, an den Erfolgen der Wehr teilzuhaben.

Von der Gründung an hatten folgende Wehrführer das Schicksal der Wehr in der Hand und setzten sich für die Kameraden der Wehr und das Wohl der Niederschönhausener ein: Die Gründung der Wehr erfolgte unter Herrn Gustaf Brand. Anschließend löste ihn Herr Herrmann Pozente ab und später folgte Herr Heinz Bahr. Herr Willi Heise übernahm dann die Wehr bis zu seinem Übergang zur Berufsfeuerwehr und übertrug sein Amt wieder an Herrn Heinz Bahr, der schließlich von Karlheinz Bork abgelöst wurde. Unter der Leitung von Herrn Heinz Bahr wurde auch die von ihm einmal geknüpfte Freundschaft mit der Feuerwehr in Tis´nov wieder aktiviert, die dann zu regelmäßigen gegenseitigen Besuchen aller Freiweilligen Feuerwehren im Stadtbezirk führte.
Um den Dienst in der FFw weiterhin interessant zu gestalten, wurden viele Wochenendschulungen in dem betriebseigenen Ferienlager des VEB Bako in Teschendorf mit Gastfeuerwehren aus dem Stadtbezirk durchgeführt. Dabei ging es uns darum, die Kameradschaft unter den Angehörigen der FFw zu erhöhen und den Ausbildungsstand zu verbessern. Nach Abschluss des Lehrgangs wurde dann meistens mit den Familienangehörigen gefeiert. Der gute Ausbildungsstand der FFw spiegelte sich zum Beispiel in ihren Erfolgen bei allen Wirkungsbereichsinspektionen des Stadtbezirks, bei denen sie vertreten war, wider. Kämpferisch zeigte sich die Wehr, als es in der Wendezeit um die Rückübertragung des alten Wachobjektes in der Buchholzer Straße 2 ging. So wurde eine Feuerwehrdemonstration quer durch Berlin zum Innenministerium der DDR durchgeführt und dort entsprechende Forderungen überreicht. Dabei wurden wir von Feuerwehren aus dem Stadtbezirk unterstützt. Leider hatten wir keinen Erfolg mit unserer Aktion und die Angelegenheit verlief trotz vieler Versprechungen im Sande.

Nach dem Ende der DDR und dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland ließ sich der bisherige Wehrführer Herr Bork im Dezember 1990 aufgrund der neuen Rechtsgrundlagen von der Wehr abwählen und trat der Ehrenabteilung bei, der auch der Kamerad Heinz Bahr und viele Kameradinnen und Kameraden aus der VB-Gruppe angehören. Zum neuen Wehrführer wurde durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Herr Joachim Schröder gewählt. Unter seiner Leitung wurde an der Feuerwache eine Jugendfeuerwehr nach bundesdeutschem Recht aufgebaut. Deren Gründungsdatum ist der 02.02.1991. Bis 1996 war die Kameradin Silvia Ziplys mit der Leitung der Jugendfeuerwehr betraut. Anschließend übernahm der Kamerad Torsten Kroll die Aufgaben des Jugendfeuerwehrwartes. Bisher konnten drei Jugendliche mit Vollendung des achtzehnten Lebensjahres in die Freiwillige Feuerwehr übernommen werden. Sechs Jugendliche sind im Besitz der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr und dürfen mit Erlaubnis der Eltern an Einsätzen teilnehmen. Mitglied der Jugendfeuerwehr darf übrigens jeder werden, der das 8. Lebensjahr vollendet hat.

Im Jahre 1996 wurde die Vereinsarbeit der FF Niederschönhausen mit der Gründung des Niederschönhausener Feuerwehr Verein 1897 e.V. vom Amtsgericht Charlottenburg bestätigt. Der Verein hat einen Gemeinnützigen Zweck und sein I. Vorsitzender ist Karlheinz Bork. Im Verein können alle Bürger, die sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren oder nur als Sponsor für die Feuerwehr in Erscheinung treten wollen, beteiligen. Die Vereinssatzung kann beim Verein angefordert werden.

Dieser Bericht über die Freiwillige Feuerwehr Niederschönhausen soll dem interessierten Leser einen kurzen, aber ohne Anspruch auf Detailgenauigkeit ausgeführten, Überblick geben. Unseren Bürgern aber können wir versichern, dass wir uns unabhängig in unserem Land immer für Sie eingesetzt haben. 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niederschönhausen bedeuten auch, egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit und unabhängig von der Witterung oder persönlichen Interessen, anderen Menschen Hilfe zu leisten oder Sachwerte zu schützen.

Karlheinz Bork & Joachim Schröder

© 2007 FF-Niederschönhausen